Sonntagsausflug ins Gartenidyll

Zu den 12. Mucher Kunstpunkten laden die Steinmetzmeisterin Katrik Gräfrath, der Goldschmiedemeister Peter Stapf und der Kunstmaler Friedhelm Schlimbach am Samstag, 15. Juni, von 14 bis 18 Uhr und Sonntag, 16. Juni, von 11 bis 18 Uhr ein. Im naturnahen, idyllisch gestalteten Garten der Familie Schlimbach in Oberheiden 44 stellen die drei Künstler ihre Arbeiten aus und verwandeln ihn in eine Kunstgalerie. Am Samstag gibt es um 18 Uhr zusätzlich ein Gongklangkonzert mit Martin Schulze vor einer Waldkulisse.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der bergischen Gartenpforte statt. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl mit Kaffee und bergischen Waffeln gesorgt. Also auf zum Sonntagsausflug nach Oberheiden, der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es unter www.mucher-kunstpunkte.de oder www.malortschlimbach.de. (ins)

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Barrierefreiheit sollte in erster Linie in den Köpfen der Gesellschaft stattfinden.

Rollstuhlfahrer

Jeder schwerbehinderte Mensch, ist gleichzeitig ein wertvoller Mitarbeiter für jeden Arbeitgeber. Leider haben immer noch zu viele Arbeitgeber Vorurteile ihnen gegenüber. Viele Arbeitgeber wissen nicht, dass sie sogar finanzielle Unterstützung bekommen können, wenn sie einen Menschen mit Behinderung einstellen. Im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, können Zuschüsse und Darlehen beim Inklusionsamt (früher Integrationsamt), beantragt werden. Somit wird behinderten- und schwerbehinderten Menschen, der (Wieder) Einstieg ins Berufsleben erleichtert. Dadurch werden gleichzeitg die Arbeitsmarkt Chancen des Betroffenen erheblich verbessert.

Zudem können Arbeitgeber Zuschüsse beantragen, die erforderlich sind, um einen behindertengerechten Arbeitsplatz einzurichten. Hinzu kommt die Dankbarkeit, die ein Mensch mit Behinderung verspürt, wenn er/sie eine Chance bekommt, trotz des Handicaps einer Arbeit nachzugehen und somit weitesgehend unabhängig zu sein. Was sich sicherlich auch in der Arbeit des Betroffenen widerspiegeln wird.

Viele Arbeitgeber haben die Befürchtung, dass ein schwerbehinderter Mitarbeiter, aus gesundheitlichen Gründen öfters ausfallen könnte. Jedoch hat die allgemeine Erfahrung genau das Gegenteil gezeigt. Die meisten sind leistungsfähig und hochmotiviert.

Es gibt mittlerweile sehr viele technische Hilfsmittel, die auch einem schwerstbehinderten Menschen die Möglichkeit bieten, seine Arbeit genau so gut zu erledigen, wie ein gesunder Mensch sie erledigen könnte.

Ob es Mobilitätshilfen sind, Prothesen bzw. Orthesen oder Kommunikationshilfsmittel, es gibt praktisch kaum noch Hindernisse, die man nicht mit Hilfe der heutigen Technik überwinden könnte.

Aber auch Hilfen in menschlicher Form können beantragt werden, die Arbeitsassistenten. Arbeitsassistenten sind sozusagen die rechte Hand eines Schwerbehinderten. Sie ermöglichen es, dass der Betroffene seine Arbeit vernünftig ausführen kann. Die Zahl der Anfragen nach Arbeitsassistenten steigt stetig. Somit konnte das LVR allein im Jahr 2017, 365 Menschen mit Behinderung eine Arbeitsassistenz finanzieren. Dies entsprach einem Budget von 4,72 Millionen Euro.

Arbeitsassitenten helfen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Handicap, ihre Qualifikationen umfassend einsetzen und ihre Fähigkeiten ausbauen können. Menschen mit Bewegungseingeschränkung, werden hauptsächlich durch Hilfe bei Bürotätigkeiten unterstützt, wie z.B. das Tragen oder Anreichen von Gegenständen. Hörgeschädigte werden beispielsweise beim Telefonieren oder bei Absprachen mit Kollegen unterstützt. Zu den Aufgaben der Assistenten gehört auch das Vorlesen von handgeschriebenen Briefen, sowie Begleitung bei Außenterminen usw.

Die Arbeitsassistenten werden zur Erhaltung des Arbeitsplatzes, durch die Ausgleichsabgabe finanziert.

Neben den Leistungen nach dem SGB IX, gibt es für die Neueinstellung schwerbehinderter Menschen, auch Leistungen nach dem SGB II und dem SGB III Arbeitsförderung und Eingliederungszuschüsse.

Somit ist es also eine Win-Win-Situation für den Arbeitgeber und dem schwerbehinderten Arbeitnehmer. (Mik)

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Frühlingsmesse am Wochenende

Auf die Inhalte kommt es an: von außen unscheinbar, kann man im „Raum für Zeit“ jede Menge Interessantes entdecken. (Foto: Inga Sprünken)

Wer sich schon immer einmal vorgenommen hatte, etwas anders zu machen und vielleicht ein bisschen mehr Spiritualität in sein Leben zu lassen, der sollte am Wochenende zur Frühlingsmesse in den „Raum für Zeit“, Bövingen 111, kommen. Bei kostenlosem Eintritt gibt es dort am 30. und 31. März jede Menge Vorträge, Stände und Informatives rund um das Thema Gesundheit, Weiterentwicklung, Spiritualität und ganzheitliche Lebensweise.

Los geht es nach der Eröffnung um 10 Uhr mit einer schamanischen Reise mit Gaby Koch-Epping. Im Anschluss daran referiert Claudia Kleinefeld zum Thema „Momentane Zeitqualiltät“. Claudia Dahmen beleuchtet „Die vier großen Hellsinne“, Sabine Aldermann hält einen Vortrag zum Thema „Bäume und Kräuter – Heilende Botschaften und Impulse“. Clemens Müller gibt Tipps zu „Entspannung durch die Trennung von Reizbarkeit“ und Ralf Schäfer bietet eine Meditation an.

Beim Vortrag von Ursula Lisa Schumacher erfahren die Besucher, wie sie „Glücksgefühle aktivieren“, Daniela Kaptein bietet Ernährungsberatung zum Thema Fasten an und Thomas Hurtz erklärt unter dem Motto „Werfen Sie die Eltern aus dem Kopf“, wie man sich von alten Zwängen befreit. Gabi Scheer stellt in einem Vortrag die „Schamanische Schwitzhüttenzeremonie“ vor und Sandra Wollersheim referiert über das Thema „Hypnose“. Ilona Kasigkeit führt ein in die Kinesiologie, Bruce Nicol in „Alte chinesische Medizin“. Farbberaterin Gunda Schierling präsentiert die faszinierende Welt der Farben und Iris Hartmann beleuchtet das Thema „Trauma? Ein Leben wie im Traum“. Reiner Schmitz beendet um 16.15 Uhr die Vortragsreihe mit einem Referat „Die Rückkehr der Zwerge“. Ab 18 Uhr sorgt „Groove Express“ am Samstagabend für Live-Musik, die gegen 22 Uhr endet.

Begleitet werden die Vorträge von Info-Ständen, an denen man sich über alle Themen weitergehend informieren kann, sowie einem Angebot an Speisen aus regionalen Produkten. Gleichzeitig kann man sich im „Raum für Zeit“ umschauen, da die Räume für Seminare, für Therapien sowie für private und geschäftliche Veranstaltungen gemietet werden können. (ins)

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Obstbaumschnitt einfach gemacht

Rainer Przygoda zeigt, wie man Obstbäume richtig schneidet. (Foto: Inga Sprünken)

Der nächste Obstbaum-Schnittkurs der Obstbaumwarte der Initiative „Natürlich Streuobst!“ (http://www.natuerlich-streuobst.de) findet am Samstag, 30. März, am Bauernmuseum in Berzbach, ab 10 Uhr statt. Möchten Sie lernen wie die Obstbäume „ticken“? Dann ist es mit dem Schneiden gar nicht so schwer. Gegen eine Spende für das Museum lernen die Teilnehmer vier Stunden lang den Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis.

Los geht es mit einem lockerem Gespräch zum Kennenlernen und etwas Theorie am Tisch. Dabei gibt es Informationen zum Baumaufbau von der Unterlage (Wuchsstärke), Stammbildner/Gerüstbildner bis zur Krone (Sorte), Wachstumsgesetze, Überbauung, Verjüngung, Baumgesundheit/Sortenauswahl, Wirkung der verschiedenen Schnittzeitpunkte (Kernobst und Jungbaum) und Schnittzeitpunkte für das Steinobst. In der Praxis geht es dann um die Schnitttechnik mit Schere und Säge, Baumansprache, Schnittziel, Schneiden, Sägen, Pflegen. Je nach Wetterlage werden Pausen zum Aufwärmen eingelegt. Zum Abschluss gibt es noch Literaturempfehlungen und Linkliste per Mail.

Mitzubringen braucht man nur wetterfeste, ausreichend warme Kleidung, rutschfeste Schuhe, sitzende und griffige Handschuhe, eventuell Sonnenschutz, persönliche Getränke und – wenn gewünscht – etwas zu Essen. Eine Schutz- Brille ist ebenfalls empfehlenswert wegen fallender Sägespäne. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Weitere Infos und Anmeldungen bei Obstbaumwart rainer.przygoda@yahoo.de. (ins)

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Flohmarktgemeinschaft Mohlscheid Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid

Bild vom Ortsschild Mohlscheid
Ortsschild Mohlscheid

Am Sonntag, den 7. April, bieten von 11:00 – 17:00 Uhr wieder fast 50 Familien in Mohlscheid (Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid) auf ihren Grundstücken, in einem Dorf-Flohmarkt schöne Dinge aus Keller, Küche, Dachboden und Scheune an. Die Meisenbacher Str. in Mohlscheid wird dann zur „Shopping Mall“. Hier finden die Besucher bestimmt etwas, was sie schon lange gesucht haben!
Die Mohlscheider zeigen dabei auch Sinn für das Gemeinwohl. Sie spenden einen Teil ihrer Einnahmen für den Kinderschutzbund. Die Käufer tun also nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Kinder etwas Gutes!
Mohlscheid – das liegt im „3-Länder-Eck Much – Overath – Neunkirchen-Seelscheid“ an der Overatherstrasse, die von der B 56 in Oberheister abzweigt.
Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf diesen Termin hin. Vielleicht zusammen mit den verfremdeten Ortsschild? Wenn Sie uns an diesem Tag besuchen und anschließend darüber berichten – darüber freuen wir Mohlscheider uns dann ganz besonders.

Flohmarktgemeinschaft Mohlscheid
Joachim P. Freyer

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