Das neue MuchMagazin ist erschienen

Die dritte Ausgabe des MuchMagazins ist gerade frisch ausgeliefert worden. Wie in der vergangenen Ausgabe, werden auch hierin wieder Vereine vorgestellt. Dazu gehört etwa die Werbegemeinschaft Much Aktiv, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert, die Forstbetriebsgemeinschaft, die gar 100 Jahre besteht, die Fotofreunde Much, der Ernteverein Much und ein Freundeskreis in Bövingen, der sich ehrenamtlich um den Mücher Heufresser am oberen Kreisel kümmert.

Hinzu kommen Informationen über das Rathaus, Vereine, Ärzte, Freizeitmöglichkeiten, Termine, Gaststätten und das Technik- und Bauernmuseum. Auch über Unternehmen, die in diesem Jahr ein Jubiläum feiern oder neu eröffnet haben, findet man alles Wissenswerte in dieser Ausgabe. Abgerundet wird das von MuchMarketing herausgegebene MuchMagazin mit Informationen für Senioren, für Kinder und Jugendliche sowie alten Ansichten aus der Gemeinde.

So stellt das MuchMagazin nicht nur für Neubürger, sondern für jeden Mucher einen unverzichtbaren Leitfaden dar. Es liegt kostenlos im Rathaus, im Tourismusbüro, in den Filialen der Banken sowie in einigen Restaurants aus. (ins)

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Wieder großflächiger Einsatz des Krebserregers in Much

Bei Spaziergängen durch die schöne Mucher Landschaft stößt man jetzt im Frühling wieder verstärkt auf völlig verdorrte Felder. Es sieht aus, als wäre ein Feuer über das einst grüne Feld hinweggefegt. Doch leider ist es keine natürliche Erscheinung, sondern da war dann wieder Glyphosat im Einsatz. Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes „Totalherbizid“. Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Deshalb sind die Auswirkungen direkt auf die Ackerflora und indirekt auf die Ackerfauna groß. Glyphosat ist außerdem ein Wasserschadstoff. Gelangt er in Bäche, Flüsse und ins Grundwasser, wird er dort zum Problem für Wasserlebewesen. Besonders empfindlich reagieren Amphibien auf Glyphosat.

Im Jahr 2012 wurden in Deutschland rund 6000 Tonnen Glyphosat eingesetzt. Das entspricht 4,2 Millionen Hektar oder rund 40 Prozent der Ackerfläche. Das Pestizid gelangt über viele Pfade in Böden und Gewässer und in Lebensmittel. Nach der BUND-Studie vom Juni 2013 auf Glyphosat-Rückstände im Urin räumt selbst die Bundesregierung eine „allgemeine Hintergrundbelastung europäischer Bürger mit Glyphosat“ ein. Es wird sowohl bei den Landwirten, die es verwenden, im Urin nachgewiesen, als auch bei Menschen, die nicht bewusst mit Glyphosat in Kontakt kommen. Dass Lebensmittel wie Mehl oder Brötchen oder sogar mit Glyphosat belastet sind, bestätigte vor einiger Zeit eine Untersuchung von Ökotest.

Aufgrund seines allgegenwärtigen Einsatzes ist anzunehmen, dass ein Großteil der Bevölkerung kontinuierlich Glyphosat ausgesetzt ist. Bislang gibt es noch keine Untersuchungen über die gesundheitlichen Folgen einer Langzeitaufnahme von Glyphosat in kleinen Dosen – also über das Szenario, dass der Lebenswirklichkeit und dem Alltag der Menschen entspricht. Im März 2015 hat die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ (2A) für den Menschen eingestuft. „2A“ ist die zweithöchste Gefahrengruppe. Seit Langem steht Glyphosat im Verdacht, Krebs auszulösen. Sowohl Glyphosat als auch sein Abbauprodukt AMPA wirken im Laborversuch genotoxisch. Das bedeutet, es beeinflusst die Fähigkeit der Zelle, ihr genetisches Material exakt zu kopieren und zu vervielfältigen.

Umso unverständlicher ist es, wenn Landwirte diesen Stoff noch immer verwenden. Sie schaden nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Mitmenschen. Und dass, obwohl Glyphosat ist für einen nachhaltigen, ordnungsgemäßen Ackerbau nicht notwendig ist. Es ist lediglich ein Mittel zur weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft. Selbst die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft, die Interessenvertretung der industriell arbeitenden Landwirte, meint, dass man mit „pflügen statt Pflanzen totspritzen“ seit Jahrhunderten sehr wirkungsvoll unerwünschte Pflanzen auf dem Acker bekämpft hat. In Much scheint sich das noch nicht herumgesprochen zu haben. (ins)

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Bürgerinitiative für schnelles „DSL“ in Much

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Mucher Bürger kämpfen für schnellere Internetanschlüsse in Much und
gründen eine Bürgerinitiative „Schnelles DSL für Much“.
Die Netzanbieter offene Bürgerinitiative für schnelleres Internet in Much, wurde im Februar 2018 durch Mucher Bürger ins Leben gerufen. Da das Thema „langsames Internet in Much“ viele Mucher Bürger betrifft, in den Medien der letzten Jahre jedoch nicht viel Beachtung fand.

Die Initiative versucht mit regionalen Anbietern zu kooperieren, um den Menschen und Unternehmen in Much Alternativen zu den bestehenden langsamen DSL-Anschlüssen aufzuzeigen. Innerhalb der ersten Februar Woche, konnte die Initiative bereits zwei lokale Richtfunkanbieter als Partner gewinnen. Gespräche mit weiteren Netzanbietern und der Gemeinde Much sind geplant.

Durch gezielte Veröffentlichungen in sozialen Medien, wurde in kürzester Zeit ein enormes Interesse der Mucher Bürger festgestellt. So dass sich die Initiative das Ziel gesetzt hat, die Mucher endlich ins 21. Jahrhundert der digitalen Medien zu führen.
Besonders für den Wirtschaftsstandort Much ist schnelles Internet wichtig, um die Herausforderungen der nächsten Jahre, insbesondere das Thema Industrie 4.0 realisieren zu können. In der heutigen Zeit ist eine schnelle Internetverbindung für Unternehmen aller Branchen unerlässlich, um im immer stärker werdenden Wettbewerb bestehen zu können. Jeder Bürger und jedes Unternehmen kann sich an der Initiative beteiligen, um den Standort Much wieder interessant für Junge Menschen und Unternehmen zu machen.

Weitere Informationen zur Bürgerinitiative „schnelles DSL für Much“ finden Sie im Internet unter www.schnelles-dsl-much.de und unter www.schnelles-internet-much.de

 

Pressekontakt:
Christian Ortwig
Bövingen 66
53804 Much
02245 91 45 287
c.ortwig@otti24.de
www.schnelles-dsl-much.de

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Tipp: Die Brombeer-Zeit beginnt

Man vermutet es kaum, aber eigentlich sind sie Rosengewächse. Rubus sectio Rubus ist die botanische Bezeichnung von Brombeeren, deren Saison gerade beginnt. Die schwarzen Früchte der dornigen Ranken sind kleine Vitaminbomben. Ihr Gehalt an Provitamin A ist einer der höchsten unter den Beeren. Zudem enthalten sie viel Vitamin C, Vitamin E, verschiedene B-Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Ihre blauschwarze Farbe ist den Anthocyanen zu verdanken, die wiederum als sekundäre Pflanzenstoffe vor Herz- und Kreislauferkrankungen sowie vor Krebs schützen sollen.

Ursprünglich stammen Brombeeren, die in der Antike als Heilpflanzen galten und deren Blätter gut für Magen und Darm sind, aus Eurasien und Nordamerika. Außer den stacheligen Wildformen gibt es inzwischen auch Kulturformen ohne Dornen mit größeren Früchten. Diese Pflanzen wachsen an Spalieren. Die Blütezeit der schwarzen Beeren liegt zwischen Juni und August, wobei die Erntezeit schon im Juli beginnt und bis in den Oktober andauern kann. Der richtige Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn sich die Früchte leicht von den Ästen lösen lassen. Sie schmecken säuerlich-aromatisch und sind sehr saftig.

Brombeeren sind jedoch empfindlich und nicht lange haltbar. Darum sollte man sie am besten sofort verzehren. Allerdings lassen sich die Früchte auch einfrieren. Für Marmeladen-Liebhaber sind sie die besten Früchte, denn sie lassen sich ohne große Vorbereitung zu leckerem Fruchtaufstrich verarbeiten. Sie schmecken aber auch super zu Müsli, Joghurts oder Quarkspeisen. Eine gesunde Leckerei sind auch Brombeer-Pfannkuchen, -Muffins oder -Waffeln. Man kann aber auch ganz leicht einen Likör aus ihnen machen, indem man die Brombeeren mit Zucker oder Kandis und Wodka aufgießt und vier Wochen ziehen lässt. Danach seiht man die Flüssigkeit ab und hat einen schmackhaften Likör. (ins)

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Die Mitte der Wohnung, des Hauses ist der Fingerabdruck der Bewohner.

Foto ©Inga Sprünken / inga-spruenken.de

Foto ©Inga Sprünken / inga-spruenken.de

Die Mitte hat große Bedeutung im Feng Shui. Schauen wir uns z.B. die Mitte einer Stadt oder Gemeinde an. In dessen Zentrum steht meist die Kirche als zentraler Ort. Der Kirchturm ist aus der Ferne schon zu sehen. Die Kirche steht neben Glaube und Hoffnung u.a. für Gemeinschaft und Miteinander. Für die Mitte einer Ortschaft also ein gutes Symbol.
Etwas kleiner gedacht, schaue ich mir bei einer Beratung die Hausmitte an. Neben Berechnungen und Analysen geht es im Feng Shui um Symbolkräfte, die unseren Alltag beeinträchtigen können. Was also befindet sich in unserer Mitte? Weiterlesen

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