Flohmarkt ohne Flöhe in Hevinghausen am 1. Juli

Flohmärkte locken vielerorts zum gemütlichen Stöbern, aber kaum einer kennt den Ursprung des Begriffs. Seinen Namen verdankt der Flohmarkt nämlich den spätmittelalterlichen Kleidergaben der Fürsten an sein Volk. Die Leute handelten mit den feinen Kleidungsstücken, wobei dann auch der eine oder andere Floh den „Besitzer“ wechselte. Heutzutage braucht man davor keine Angst mehr zu haben. So auch nicht beim Flohmarkt in Hevinghausen.

Denn: Schnäppchen ohne Ende gibt es am Sonntag, den 1. Juli, zwischen 11 und 16 Uhr in Hevinghausen. An die 20 Aussteller haben ihre Dachböden, Keller und Schränke geplündert und ihre alten Schätzchen ans Tageslicht geholt. Vor oder neben ihren Häusern präsentieren sie ihr Angebot in Carports, Garagen und auf der Straße, wo die Besucher in gemütlicher Atmosphäre stöbern können.

Es gibt Kleidung, Geschirr, Haushaltsgegenstände, Garten-Artikel, Kleinmöbel, Kindersachen, Selbstgemachtes, Antikes und Nützliches zu entdecken – wo erkennt man an den bunten Luftballons und an einem aushängenden Plan. Die Teilnehmer finden sich entlang der Durchgangsstraße (K11) und der Straße, die ins Dorf führt und parallel verläuft (man kann sich nicht verlaufen – alle Wege führen zurück zur Durchgangsstraße). Einige Teilnehmer bieten auch Kaffee, Kuchen und kühle Getränke für das leibliche Wohl an. (ins)

 

Teilen Sie diesen Beitrag:

Wieder großflächiger Einsatz des Krebserregers in Much

Bei Spaziergängen durch die schöne Mucher Landschaft stößt man jetzt im Frühling wieder verstärkt auf völlig verdorrte Felder. Es sieht aus, als wäre ein Feuer über das einst grüne Feld hinweggefegt. Doch leider ist es keine natürliche Erscheinung, sondern da war dann wieder Glyphosat im Einsatz. Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes „Totalherbizid“. Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Deshalb sind die Auswirkungen direkt auf die Ackerflora und indirekt auf die Ackerfauna groß. Glyphosat ist außerdem ein Wasserschadstoff. Gelangt er in Bäche, Flüsse und ins Grundwasser, wird er dort zum Problem für Wasserlebewesen. Besonders empfindlich reagieren Amphibien auf Glyphosat.

Im Jahr 2012 wurden in Deutschland rund 6000 Tonnen Glyphosat eingesetzt. Das entspricht 4,2 Millionen Hektar oder rund 40 Prozent der Ackerfläche. Das Pestizid gelangt über viele Pfade in Böden und Gewässer und in Lebensmittel. Nach der BUND-Studie vom Juni 2013 auf Glyphosat-Rückstände im Urin räumt selbst die Bundesregierung eine „allgemeine Hintergrundbelastung europäischer Bürger mit Glyphosat“ ein. Es wird sowohl bei den Landwirten, die es verwenden, im Urin nachgewiesen, als auch bei Menschen, die nicht bewusst mit Glyphosat in Kontakt kommen. Dass Lebensmittel wie Mehl oder Brötchen oder sogar mit Glyphosat belastet sind, bestätigte vor einiger Zeit eine Untersuchung von Ökotest.

Aufgrund seines allgegenwärtigen Einsatzes ist anzunehmen, dass ein Großteil der Bevölkerung kontinuierlich Glyphosat ausgesetzt ist. Bislang gibt es noch keine Untersuchungen über die gesundheitlichen Folgen einer Langzeitaufnahme von Glyphosat in kleinen Dosen – also über das Szenario, dass der Lebenswirklichkeit und dem Alltag der Menschen entspricht. Im März 2015 hat die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ (2A) für den Menschen eingestuft. „2A“ ist die zweithöchste Gefahrengruppe. Seit Langem steht Glyphosat im Verdacht, Krebs auszulösen. Sowohl Glyphosat als auch sein Abbauprodukt AMPA wirken im Laborversuch genotoxisch. Das bedeutet, es beeinflusst die Fähigkeit der Zelle, ihr genetisches Material exakt zu kopieren und zu vervielfältigen.

Umso unverständlicher ist es, wenn Landwirte diesen Stoff noch immer verwenden. Sie schaden nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Mitmenschen. Und dass, obwohl Glyphosat ist für einen nachhaltigen, ordnungsgemäßen Ackerbau nicht notwendig ist. Es ist lediglich ein Mittel zur weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft. Selbst die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft, die Interessenvertretung der industriell arbeitenden Landwirte, meint, dass man mit „pflügen statt Pflanzen totspritzen“ seit Jahrhunderten sehr wirkungsvoll unerwünschte Pflanzen auf dem Acker bekämpft hat. In Much scheint sich das noch nicht herumgesprochen zu haben. (ins)

Teilen Sie diesen Beitrag:

Autoshow mit Biathlon zur Mucher Heufresser-Kirmes

Es ist zwar noch etwas hin, aber schon jetzt kann man sich den Termin merken und sich auch schon zur Teilnahme anmelden: Die dritte Mucher Auto-Show, die MuchMarketing in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Much Aktiv und der Gemeindeverwaltung anlässlich der Mucher Heufresser-Kirmes veranstaltet, findet am letzten Juni-Wochenende statt.

Am Sonntag, 24. Juni, verwandelt sich die Hauptstraße von 10 bis 17 Uhr zu einer Flaniermeile, auf der regionale Autohäuser ihre neuesten Modelle präsentieren. Gleichzeitig laden die Geschäfte zu einem entspannten und ungestörten Einkaufsbummel ein, denn die Straße wird im Rahmen der Veranstaltung für den Verkehr gesperrt. Beim verkaufsoffenen Sonntag kann man stressfrei das örtliche Angebot der Geschäfte und der Aussteller entlang entlang der Hauptstraße erkunden. Gleichzeitig findet für die Kleinen ein Kindertrödelmarkt auf dem Kirchplatz statt.

Wer an einem Wettkampf teilnehmen möchte, kann dies bei der Biatholon auf Schalke Tour auf dem Raiffeisenplatz tun. Wie erstmals bei den Mucher Heufresser-Wettkämpfen im vergangenen Jahr – sie finden jeweils im Wechsel mit der Autoshow alle zwei Jahre statt – geht es beim Biathlon darum, den Gemeindemeister zu ermitteln. Der Sprint wird an einem Ergo-Thoraxtrainer simuliert, die folgenden fünf Schuss erfolgen am Schießstand mit Lasergewehren. Zum Schluss zählen die Treffer und die Gesamtzeit. Teams können sich schon jetzt mit ihrem Team-Namen und den einzelnen Teilnehmern anmelden bei: Hartmut Erwin, MuchMarketing, Telefon 5902, E-Mail: harti04@gmx.de. Anmeldeschluss ist der 19. Juni. 

Weitere Anmeldungen für Stände auf der Hauptstraße kann man per E-Mail richten an: thomas.biallas@rb-mr.de.

Teilen Sie diesen Beitrag:

Museumslichter in Berzbach

Die Ausstellung „Bergbau in der Region“ und „Mineralien aus aller Welt“ findet großen Anklang und wird daher bis bis Samstag, 7. April 2018 verlängert. An diesem Tag öffnet die Ausstellung um 14:00 Uhr und endet offiziell um 19:00 Uhr.

Im Anschluss daran finden erstmals die „Die Museumslichter“ von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr statt. Viele Exponate werden in einem anderen Licht, anders als üblich gewohnt, erscheinen. Ein Highlight, dass man nicht verpassen sollte!

Teilen Sie diesen Beitrag:

Frühstückstreffen in der Gesamtschule

Zu einem Speed-Dating der besonderen Art trafen sich zum zweiten Mal Mucher Unternehmer und Schüler der neunten Klassen der Gesamtschule Much in der Aula. Die Teilnehmer waren der Einladung von MuchMarketing und der Gesamtschule gefolgt. Es ging darum, dass künftige Auszubildende und Unternehmer sich bei einem zwanglosen Frühstückstreffen kennen lernen sollten.

Die Jugendlichen hatten nach ihrem dreiwöchigen Praktikum großformatige Plakate und
Power-Point-Präsentationen erstellt. Damit berichteten sie von ihren Erfahrungen bei
ihrem Ausflug ins Berufsleben. Einige gingen zielgerichtet auf Bürgermeister Norbert Büscher, Mitarbeiter der Verwaltung und die Vertreter von MuchMarketing zu, um sich über Verwaltungsberufe zu informieren. Schließlich wechselten viele Visitenkarten ihre
Besitzer, erste Kontakte wurden geknüpft und mögliche Ausbildungsverhältnisse
angebahnt.

Der zielorientierte Austausch von Wirtschaft und Schule ist für beide Seiten
gewinnbringend. Die Organisatoren, zu denen neben MuchMarketing-Vorstandssprecher Andre Schmeis auch die Koordinatorin für Studien- und
Berufsorientierung an der Gesamtschule, Sabine Jobke-Neuhaus gehörte, waren
zufrieden mit dem Ergebnis und freuen sich auf die nächste Veranstaltung. Die Frühstückstreffen sollen einmal jährlich stattfinden. (ins)

Teilen Sie diesen Beitrag: