Much – wie es früher einmal war

„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“ Ferdinand August Bebel, einer der Begründer der deutschen Sozialdemokratie, hat diesen Satz einst geschrieben. Zu einem Ausflug in die Vergangenheit lädt daher ein von MuchMarketing heraus gegebener Kalender ein. Unter dem Titel „Much – wie es früher einmal war“ finden sich auf 13 Seiten historische Ansichten aus Much. Dazu gehört etwa ein Karnevalszug aus den 20er Jahren, ein Ernteumzug aus den 30er Jahren, Ansichten der Hauptstraße aus den 20er Jahren oder die Eröffnung des Freibades im Jahr 1932.

Der Kalender ist ein individuelles Weihnachtsgeschenk für alle Mucher. Erhältlich ist er zum Preis von 15 Euro ab sofort im Tourismusbüro, Hauptstraße 33, während der Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag und Freitag zwischen 10 und 13 Uhr sowie 14 und 17 Uhr. Mittwoch und Samstag ist von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Infos zum Kalender gibt es auch unter E-Mail: inflo@gmx.de sowie Telefon 0172/2120995. (ins)

Teilen Sie diesen Beitrag:

Frisches Obst aus Much: Obstwiesenfest in Königswinter

Zum Obstwiesenfest laden die Obstbaumwarte des Rhein-Sieg-Kreises morgen, Sonntag, 21. Oktober, von 11 bis 17 Uhr in die Baumschule Neuenfels nach Königswinter-Uthweiler, Jüngsfelder Straße 3, ein. Über 20 verschiedene Apfel wie der Rheinische Winterrambur, Winterglockenapfel, graue französische Renette, Kaiser Wilhelm, Damasonrenette, Boskop, Grünapfel, Gloster 69, Landsberger Renette, Jakob Leebel, Ontario, Herberts Spitzbub, Winterbananenapfel, Ananasrenette, Cox Orange, Schöner aus Nordhausen und Birnen wie Transparent aus Croncels, Birne Köstliche v. Charneu stehen dabei zur Verkostung. Das sind alles alte  Sorten, die nicht mehr marktgängig sind und auch in Bio-Plantagen nicht mehr angebaut werden. 

Namentlich der Mucher Rainer Przygoda wird auch Obst aus Much vor Ort anbieten, denn die Obstbaumwarte haben das Obst auf Streuobstwiesen und in einigen privaten Gärten geerntet und bieten sie nun als Tafelobst zum Probieren und zum Kauf an. Darüber hinaus ist rund 1000 Liter Apfel-, Birnen- und Quittensaft aus Früchten im Angebot, die ebenfalls aus eigener Ernte stammen. Wer eigene Früchte vor Ort pressen lassen möchte, sollte vorher einen Termin vereinbaren unter Telefon 0170/274 6746. Und wer seine eigenes Obst bestimmen lassen möchte, sollte mindestens fünf gute Früchte von der Sonnenseite dafür mitbringen.

Und auch zu Schnitt und Pflege von Obstbäumen gibt es auf dem Fest jede Menge Informationen. Auf die Kinder warten Aktionen wie einen Quiz, Basteln und Bogenschießen. Für das leibliche Wohl ist nicht nur mit frischem Obst gesorgt. (ins)

Teilen Sie diesen Beitrag:

Schrill, laut und lustig: Mitsingabend morgen in kabelmetal

Mitsing-Konzerte liegen voll im Trend. Das erkennen immer mehr Musiker. Auch der in Much lebende Entertainer und Schlagersänger Guildo Horn hat sich dem verschrieben. Darum gibt er morgen, Freitag, 12. Oktober, um 20 Uhr mit seiner Band „Die Orthopäidischen Strümpfe“ ein Mitsingkonzert in der kabelmetal Halle in Windeck-Schladern. Die größten WDR 4 Lieblingshits aus den 60er, 70er und 80er Jahren stehen im Programm, denn das Mitsing-Konzert findet im Rahmen der Reihe „WDR 4 singt mit Guildo“ statt.

Von “Hey Jude” über “YMCA” und “Waterloo” bis “(I’ve Had) The Time Of My Life” gibt eine bunte Mitsingreise durch drei Jahrzehnte Popmusik – also keine Angst vor Schlagern…. Der schräge Guildo Horn tut sein Übriges, um das Publikum zum Mitmachen zu animieren. „Ich brenne darauf, mit Euch Bruststimme an Bruststimme unsere Lieblingshits zum Leuchten zu bringen. Und gelobe beim Naschwerk meiner Frau Mama, Euch ein gestrenger und kompetenter, aber vor allem geduldiger und warmherziger Chorleiter zu sein!“, verspricht der „Meister“.  Wer ihn kennt, weiß, dass damit ein einzigartiger Abend garantiert ist.

E-Mail-Tickets gibt es für 25 Euro unter: https://www.kabelmetal.de/guildohorn/

Teilen Sie diesen Beitrag:

Flohmarkt ohne Flöhe in Hevinghausen am 1. Juli

Flohmärkte locken vielerorts zum gemütlichen Stöbern, aber kaum einer kennt den Ursprung des Begriffs. Seinen Namen verdankt der Flohmarkt nämlich den spätmittelalterlichen Kleidergaben der Fürsten an sein Volk. Die Leute handelten mit den feinen Kleidungsstücken, wobei dann auch der eine oder andere Floh den „Besitzer“ wechselte. Heutzutage braucht man davor keine Angst mehr zu haben. So auch nicht beim Flohmarkt in Hevinghausen.

Denn: Schnäppchen ohne Ende gibt es am Sonntag, den 1. Juli, zwischen 11 und 16 Uhr in Hevinghausen. An die 20 Aussteller haben ihre Dachböden, Keller und Schränke geplündert und ihre alten Schätzchen ans Tageslicht geholt. Vor oder neben ihren Häusern präsentieren sie ihr Angebot in Carports, Garagen und auf der Straße, wo die Besucher in gemütlicher Atmosphäre stöbern können.

Es gibt Kleidung, Geschirr, Haushaltsgegenstände, Garten-Artikel, Kleinmöbel, Kindersachen, Selbstgemachtes, Antikes und Nützliches zu entdecken – wo erkennt man an den bunten Luftballons und an einem aushängenden Plan. Die Teilnehmer finden sich entlang der Durchgangsstraße (K11) und der Straße, die ins Dorf führt und parallel verläuft (man kann sich nicht verlaufen – alle Wege führen zurück zur Durchgangsstraße). Einige Teilnehmer bieten auch Kaffee, Kuchen und kühle Getränke für das leibliche Wohl an. (ins)

 

Teilen Sie diesen Beitrag:

Fotofreunde stellen im Klostersaal aus

Bilder bringen Farbe ins Leben – egal, ob sie gemalt oder fotografiert sind. Letzterem widmen sich die Fotofreunde Much. Sie treffen sich monatlich im Klostersaal und wählen dabei die drei besten Fotos der insgesamt 30 Fotoarmateure aus, um sie zu veröffentlichen. Dabei geht es jeweils darum, voneinander zu lernen, wie Helmut May erzählt. Besonders die konstruktive Kritik der anderenhelfe jedem dabei, es noch besser zu machen, so May, der sich wie einige seiner Mitstreiter seit seiner Versetzung in den Ruhestand intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Er möchte sein fotografisches Auge im Hinblick auf Farb- und Formkompositionen schulen. Das kann er unter anderem bei den Foto-Workshops und den beliebten Foto-Walks, zu denen sich die Fotofreunde mehrmals im Jahr treffen.

Erstmals präsentieren 14 von ihnen nun im Rahmen einer großen Ausstellung im Klostersaal und den angeschlossenen Fluren des Azurit Seniorencentrums einen Querschnitt ihrer Arbeiten. Unter dem Titel „Sichtweisen“ startet diese mit einer Vernissage am Samstag, 17. März, um 16 Uhr. Am Sonntag, 18. März, – im Klostersaal läuft die Ausstellung nur an diesen beiden Tagen – gibt es zudem eine große Publikums-Aktion. Unter dem Motto „Einmal lächeln bitte!“ kann sich jeder Besucher sein eigenes, individuell gestaltetes Portraitfoto anfertigen lassen. Hierzu stellen die Fotofreunde verschiedene Hintergründe und Kopfbedeckungen zur Verfügung. Die Ausstellung auf den Fluren läuft noch bis Sonntag, 27. Mai. „Dort tauschen wir die Bilder regelmäßig aus“, erklärt Uli Zobel.

Gegründet wurden die Fotofreunde Much im Jahr 2009 von den beiden Preisträgern des Foto-Wettbewerbs der Rhein-Sieg Rundschau, Alfred Haas aus Much und Dr. Dieter Glave aus Neunkirchen. Sie sind nicht als Verein organisiert, sondern als lockerer Zusammenschluss, bei dem es darum geht, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Wer Interesse am Mitmachen hat, kann sich am jeweils zweiten Montag im Monat um 19 Uhr im Klostersaal einfinden. Die zwei weiblichen Clubmitglieder, Monika Graszinski und Hannelore Skrotzki, freuen sich besonders über Verstärkung. (ins) www.fotofreunde-much.de

Teilen Sie diesen Beitrag: