Wolf, Biber und Co.

Morgen, 3. März, ist der Tag des Artenschutzes. Zu diesem Anlass verweist der Deutsche Tierschutzbund auf zwei Tierarten, die erfolgreich in Deutschland wieder Fuß fassen konnten: Biber und Wolf haben sich seit einigen Jahren wieder etabliert und stehen heute unter Schutz. Das ist eigentlich ein Erfolg, aber es kommt immer wieder zu negativen Schlagzeilen, auch wenn viele die Tiere als Bereicherung ansehen.

Landwirte sorgen sich um ihre Schafe, Ziegen oder Rinder und Jäger sehen ihren Wildbestand gefährdet. Dämme, die von Bibern errichtet werden, lassen den Grundwasserspiegel steigen und kommen somit ebenfalls den Menschen in die Quere. Darum gibt es Menschen, die den Abschuss von Biber und Wolf fordern oder auch ihre Aufnahme ins Jagdrecht.

„Eine Herabsetzung des Schutzstatus wäre jedoch fatal und würden die jahrzehntelangen Bemühungen zum Schutz dieser Tierarten zunichte machen“, mahnt James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Bereits jetzt gibt es über entsprechende Managementpläne zahlreiche Möglichkeiten, etwaige Konflikte mit Menschen möglichst gering zu halten und gleichzeitig Schutzmaßnahmen zu gewährleisten.“ Das können unter anderem Ausgleichszahlungen für Tierhalter und Landwirte sein.

Im Jahr 2000 bekamen wildlebende Wölfe erstmals in Deutschland, in Sachsen, wieder Nachwuchs. Seitdem haben sich auch in anderen Bundesländern mehrere Rudel angesiedelt. Seit dem Jahr 2009 wurden vereinzelt Wölfe in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Bisher handelte es sich um durchziehende Einzeltiere und noch nicht um sesshafte Wölfe. Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurde im vergangenen Jahr ein Wolf in Rösrath nachgewiesen, der zwei Ziegen gerissen hatte. Wer welche in Much entdecken sollte, sollte sie dem NABU melden (www.nabu.de).

Biber wurden in unserer Region noch nicht gesichtet, aber es gibt wohl erste Populationen in Aachen, Düren, Kleve, Wesel und in der Eifel. Von ihnen und ihren Staudämmen profitieren viele heimische Tier- und Pflanzenarten wie gefährdete Vögel, Amphibien und Insekten. Trotzdem werden ihnen oft Schlagfallen, die zur Bisam- und Nutria-Bekämpfung aufgestellt werden, zum Verhängnis.

Weniger erwünscht sind die possierlichen Waschbären – sie gelten als sogenannte Neozonen, da sie hier niemals beheimatet waren. Sie stammen aus Nord- und Mittelamerika. Im Jahr 1934 setzte man aus jagdlichen Gründen am hessischen Edersee zwei Paare aus. Gut zehn Jahre später schafften es weitere, aus einer Pelztierfarm im Kreis Strausberg (östlich von Berlin) zu entkommen. Sie alle bildeten den Grundstock des heutigen deutschen Bestandes bilden. In NRW lassen sich Waschbären besonders im östlichen Landesteil und auch in Much nachweisen. (ins)

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Spiele-Erfinder und Schiedsrichter gesucht

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Am letzten Juni-Wochenende 2017 ist es wieder soweit – nach einjähriger Pause starten die Heufresser-Wettkämpfe pünktlich zur Heukirmes. Das Orga-Team braucht jedoch noch Unterstützung bei der Planung der Wettkämpfe. Es geht darum, neue Ideen einzubringen und diese verantwortlich mit umzusetzen. Dabei gilt es nicht, das Rad neu zu erfinden, es gibt ja schon beste Ressourcen aus den vergangenen Jahren, die man berücksichtigen und einbinden kann.

Trotzdem werden weitere Ideen zu neuen Spielen oder Variationen gesucht. Das Orga-Team braucht zudem auch Hilfe bei der Büro-Arbeit, also beim Schreiben und Verfolgen von Plänen, der Erstellung von Spielbeschreibungen oder Teilnehmer-Listen sowie der Überarbeitung der Power-Point-Präsentationen. Vieles ist schon aus den Vorjahren vorhanden und bedarf (nur) der Aktualisierung. Und auch Schiedsrichter werden noch gesucht.

Das Spieleteam sollte sich im Vorfeld der Spiele ein paar Mal zusammensetzen, neue Ideen in lockerer kreativer Runde diskutieren und auf Machbarkeit – sowohl als faires Spiel als auch technisch – prüfen und dann einen Spielplan erstellen. Fünf mit sechs aktive Mitstreiter würden schon reichen. Darum sind alle, die Interesse an der Ausgestaltung der traditionellen Mucher Heufresser-Wettkämpfe haben, aufgerufen, sich kurzfristig unter der E-Mail-Adresse zu melden. Mitte Januar soll die erste kreative Runde zusammen finden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Infos gibt es bei Karl F. Clarenbach, E-Mail: kfclarenbach@gmx.de

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ADTV Tanzschule Lets Dance by Anke

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Tanzen in bester Tradition – das bietet die ADTV Tanzschule Lets Dance in Much. Unser junges und professionelles Team führt Sie zeitgemäß und in angenehmer Atmosphäre durch die ganze Welt des Tanzes.

Ob Standard oder Trend – bei uns findet jeder Tänzer seinen Stil.

Die persönliche Leitung und Betreuung durch Anke Herzog ist ein Versprechen, Ihren Besuch zu etwas Besonderen zu machen.

Engagiert und erfahren gestalten wir Ihre Freizeit zum reinen Vergnügen. Dabei ist die ADTV-Qualifikation das internationale Gütesiegel für Erfolg auf jedem Parkett….

Ob mit oder ohne Partner – hier finden Sie Ihr neues Hobby. Lernen Sie in lockerer und entspannter Atmosphäre alles von ChaChaCha bis Walzer.

Wenn Sie Ihren Hochzeitswalzer lernen möchten oder einfach lang vergessene Kenntnisse wieder auffrischen wollen, wir bieten Ihnen im Grund – und allen weiterführenden Kursen die Möglichkeit dazu. Mode- und Trendtänze wie Salsa, Tango Argentino und Discofox sowie West Coast Swing fehlen natürlich auch nicht in unserem Programm.

Auch für Kinder sollte Tanzen und Bewegung kein Fremdwort sein. Zu Altersgerechter Musik werden hier spielerisch die ersten Schrittkombinationen erlernt.

Und für alle, die ohne Partner tanzen wollen, ist der Bereich HioHop und Videoclipdancing oder auch der Frauen-Sport-Bereich genau das richtige.

Hier werden Choreographien zu aktueller Musik für jede Altersklasse entwickelt.

Kommen Sie einfach mal vorbei und informieren sich – wir freuen uns auf Sie…..

Anke Herzog, Inhaberin

Anke Herzog, Inhaberin

  • ADTV Tanzlehrerin
  • Prakt. Ausbilderin im ADTV
  • Wertungsrichterin im TAF
  • ADTV HipHopp Instructorin
  • Kindertanzlehrerin im ADTV
  • Zumba Fitness Instructorin

 

 

 

  • Kindertanz ab 3 Jahre
  • HipHop Tanz ab 11 Jahre
  • Jugend Kurse ab 14 Jahre
  • HipHop für Erwachsene
  • Gesellschaftstanzkurse
  • Spezials & Privatstunden

Weitere Kurse, oder auch Privat Kurse auf Anfrage.

Sie suchen noch eine Location für den Kindergeburtstag? Wie wäre es mal mit einem Kindergeburtstag in einer Tanzschule?

Vom Tanzunterricht, bis Kinder Disco, bis hin zur gekonnten Animation, bieten wir Ihnen ein Gesamtkonzept für eine unvergessliche Geburtstagsfeier.

Für Ihre Wünsche die individuelle Lösung. Geburtstagsparty, Hochzeitsfeier, private oder betriebliche Veranstalung. Wir bieten auch hier ein individuelles Konzept, damit sich Ihre Gäste wohlfühlen.

 

Tanzschule Lets Dance by Anke

Marienfelder Str. 2

53804 Much

Telefon 02245 – 644 91 99

Fax         02245 – 644 98 06

E-Mail    info@tanzschule-lets-dance-by-anke.de

www.tanzschule-lets-dance-by-anke.de

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Der Casanova von Much

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Was kann einem Mittdreißiger Besseres passieren, als in Much zu wohnen, wo auf dem internationalen Flughafen alle Fluglinien der Welt verkehren? Denn das bedeutet auch die Anwesenheit jeder Menge attraktiver und einsamer Stewardessen. Da wäre Andy doch dumm, wenn er sich nur auf eine einzige Frau festlegen würde, muss er doch nur die Flugpläne kennen und schon kann er gleich drei Damen parallel glücklich machen. Excel macht’s möglich, denn in der Tabelle sind alle Start- und Landezeiten der drei unterschiedlichen Fluggesellschaften penibel verzeichnet. Doch es kommt, wie es kommen muss: Höhere Gewalt sorgt für Änderungen in den Flugzeiten – und schon nimmt das Unglück seinen Lauf. Alle drei „Verlobten“ landen fast zur gleichen Zeit in Andys Mucher Wohnung.

Das Gesetz der Komödie schlägt erbarmungslos zu bei „Boeing Boeing“. Marc Camolettis Lustspiel in drei Akten ist ein Klassiker, der bereits 1960 in Paris uraufgeführt wurde. Das war eine Zeit, als die Jets aufkamen und Stewardessen noch liebreizende naive Dinger waren. Die französische Boulevardkomödie, die nach ihrer Übersetzung sieben Jahre am Broadway gespielt wurde, lieferte auch die Vorlage für eine gleichnamige amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1965. 1991 schaffte sie es sogar als weltweit meistgespieltes französisches Theaterstück ins Guinness Buch der Rekorde und erlebte 2008 ein Revival am Broadway – und nun beim Theaterverein „Die Mimen“, www.diemimen.de, in Much. Dort war sie schon einmal in der engeren Auswahl bei den Lesungen, die jedes Jahr im Frühjahr als Vorauswahl für die nächste Aufführung stattfinden, hatte aber gegen ein anderes Stück verloren und wurde nun wieder aufgegriffen.

Was jeweils mit den Lesungen beginnt, bei denen sich nach und nach die Darsteller aus den rund 20 aktiven der etwa 80 Mimen-Mitglieder herauskristallisieren, artet spätestens nach den Sommerferien in richtige Arbeit aus. Ab diesem Zeitpunkt proben die Hobby-Schauspieler wöchentlich und ab Ende September sogar zweimal wöchentlich das ausgewählte Stück. In diesem Jahr „mimen“ unter der bewährten Regie von Marita Schlimbach, die von Profi Heike Bänsch unterstützt wird, Falko Wachendorf den Schwerenöter Andy, Thomas Dietz seinen Freund Robert, Corinna Elscher, Nadine Müller und Corinna Schmidt die Stewardessen und Steffi Krakowski die Hausdame Elli.

Letztere hat es besonders schwer. Schließlich wurde sie nicht dafür eingestellt, nach jeder Frau die Wohnung wieder in ihren Urzustand zu versetzen, worüber sie sich lautstark beschwert und schließlich sogar kündigt. Der Ansturm dreier verschiedener Temperamente mit höchst unterschiedlichen (Menü-)Geschmacksrichtungen ist einfach zuviel für die Gute. Da nutzt auch Kumpel Robert nichts, der aus der Eifel angereist ist und dem Casanova unter die Arme greift und, im wahrsten Sinne des Wortes, die Damen abnimmt.

Wer die Mimen kennt, weiß, dass er sich nach der Premiere am vergangenen Wochenende am 18., 19. und 20. November noch einmal auf jede Menge Tempo, Charme, Esprit und Erotik in der Aula des Schulzentrums freuen kann. Dort hat der Mucher Raumausstatter Bogdan Krakowski mit Unterstützung anderer Theaterverrückter wieder für ein perfektes Bühnenbild gesorgt. Karten gibt es für 12 Euro an der Abendkasse und im Vorverkauf im Schreibwarenladen Klement, Hauptstraße 27. https://www.facebook.com/IsText/

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Mucher Bau- & Umwelttage

Bild Mucher Bau- & Umwelttage

 

 

 

 

Am 18./19. Februar 2017 sollen die erfolgreichen Mucher Bau- und Umwelttage wieder stattfinden.

An diesem Wochenende können sich die Besucher wieder über die neuesten Trends rund um die Themen Neubau, Modernisierung von Wohngebäuden, Erneuerbare Energien, Energie sparen etc. informieren und beraten lassen.

Die Mucher Bau- und Umwelttage bieten eine sehr günstige Gelegenheit für alle, die sich mit dem Thema „Bauen und Umwelt“ in Verbindung bringen, Ihre Produkte und Leistungen zu präsentieren und Kundenkontakte zu knüpfen.

Durchgeführt werden die Bau- und Umwelttage wieder in der Sporthalle Much. Die Messestände werden wieder durch einen professionellen Messebauer aufgebaut und die Veranstaltung wird regional und überregional durch die Veranstalter beworben.

Die Veranstaltung wird verkaufsoffen sein und es wird kein Eintritt erhoben werden, so dass mit einem regen Besuch gerechnet werden kann.

Die Standkosten werden wie bisher bei 36,00 Euro/m² im Innenbereich und 16 Euro/m² im Außenbereich liegen, wobei Stände in den Größen 9 m², 12 m², 15 m² und 18 m² vom Messebauer aufgebaut werden. Die Bereitstellungskosten für den Strom betragen pauschal 20,00 Euro für 220 V und 30,00 Euro für 380 V.

Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Anmeldungen eines Messestandes, oder eines Fachvortrags, oder Rückfragen bitte an: Info@Klimakompakt.de oder 02246 – 15 383.

Hier geht’s zum Anmeldeformular

 

 

 

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