Greenpeace lädt zur größten Kleider-Tauschparty

Foto ©Inga Sprünken / inga-spruenken.de

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In 40 Städten Deutschlands von Kiel bis München organisieren Greenpeace-Aktivisten morgen die größte Kleidertauschparty Deutschlands. Jeder Mitmacher kann fünf abgelegte Kleidungsstücke mitbringen und sie kostenlos gegen andere Teile tauschen. Bislang haben sich alleine über Facebook rund 6.000 Teilnehmer angemeldet, erwartet werden über 10.000.
„Kleidertauschpartys sind eine Antwort auf den ungebremsten Modekonsum. Sie befriedigen unsere Lust auf Neues, ohne die Gewässer zu vergiften oder gewaltige Müllberge zu produzieren“, sagt Kirsten Brodde, Textilexpertin von Greenpeace. Die Kleiderbranche läuft auf Hochtouren und vergiftet damit zunehmend die Gewässer: In China, dem Land mit der größten Textilproduktion, sind etwa zwei Drittel der Gewässer bereits mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien kontaminiert, vor allem aus der Textilindustrie. Weiterlesen

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Mucher Kunstpunkte 2015

Flyer-Titel2015
Wir laden ein, fröhlich und von Herzen, zu den diesjährigen Mucher Kunstpunkten. Diesmal an zwei Tagen, nämlich am 13. und 14. Juni von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Es gibt neben der ausgestellten Kunst, wieder allerlei Schönes drumherum. Nähere Informationen gibt es auf dem Flyer im Anhang.
Am gleichen Wochenende findet in Much und den angrenzenden Gemeinden die „Offene Gartenpforte“ statt. Informationsbroschüren liegen reichlich aus, und auch das Internet gibt Auskunft.
Im vergangenen Jahr hatten wir leider Pech mit dem Wetter, und doch war es schön. Und zwischen den Schauern, haben viele kunstinteressierte Gäste und Freunde, die Kunstpunkte besucht. Natürlich findet die Ausstellung auch bei schlechtem Wetter statt. Aber „schöner ist, wenn es schön ist“. Gott sei Dank haben wir keinen Einfluss auf das Wetter. Lassen wir uns also überraschen!
Wir freuen uns auf Deinen/Ihren/Euren Besuch
Marita und Friedhelm Schlimbach, im Namen aller mirwirkenden Künstler
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Gefahr für Mensch und Natur – Mit Glyphosat bereiten Landwirte Felder auf den Maisanbau vor

Foto ©Inga Sprünken / inga-spruenken.de

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Jetzt im Frühjahr sah man sie wieder überall rund um Much: Wiesen, die plötzlich gelb wurden. Da war dann wieder Glyphosat im Einsatz. Das Pestizid verwenden Landwirte insbesondere auf Feldern, die für den Maisanbau vorbereitet werden. Das schädigt aber nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Landwirte selbst. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Greenpeace-Studie „Pestizide und unsere Gesundheit – die Sorge wächst“.

Gefährdet sind jedoch auch Konsumenten und insbesondere Kleinkinder, sowie Ungeborene. „Wir fordern von Landwirtschaftsminister Schmidt verbindliche Regelungen, die Pestizide in der Landwirtschaft radikal reduzieren. Die Neubewertung zum Krebsrisiko von Glyphosat zeigt, dass bisherige Zulassungskriterien nicht ausreichen“, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte im März 2015 Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Weiterlesen

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Pfingsteiersingen in Hetzenholz und Umgebung

Foto ©Inga Sprünken / inga-spruenken.de

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Längst in Vergessenheit geraten ist die Tradition des Pfingsteiersingens. Das „Peiseiersingen“ ist ein altes Junggesellen-Brauchtum. Seit dem 19. Jahrhundert zogen die „Peisjonge“ (Pfingstjungen) am Pfingstsamstag singend durch die Ortschaften. Die guten Wünsche wurden mit frischen Eiern, einem Schnäpschen oder einem „Schärflein“ (Spende) honoriert.

Im Jahr 2004 griff der Kirchenchor St. Cäcilia aus Hetzenholz diesen alten Brauch wieder auf. Der sollte das dreitägige Stiftungsfest im Zelt ersetzen, das die Männer jährlich an Pfingsten unterhalb der Hetzenholzer Kirchen gefeiert hatten. Nachwuchsprobleme aber führten schließlich zur Einstellung der großen Feierlichkeiten. Das Stiftungsfest besteht jedoch im Kleinen weiter und wurde nun zum 92. Mal wiederholt. Jetzt ziehen die Sänger durch die Ortschaften Weißenportz, Eigen und Hevinghausen, um dem alten Brauch des Pfingsteiersingens zu frönen.

Das startet grunsätzhlich mit einem religiösen Lied „Komm Heiliger Geist, du göttlicher Gast…“ an. Dann rücken die Sänger mit ihrem eigentlichen Anliegen heraus: „Jehrt uns och en Pingsei, feine Rosen Blümelein . Senn uns leever drei wie zwei, wacker ist das Mädchen“. In Hevinghausen machte die Sängerschar am späten Freitagabend vor Pfingsten Station und wurde am Hof Kempfenheuer mit Bier und Schnäpschen empfangen.

Am Pfingstsonntag folgt dann jeweils der Höhepunkt des Stiftungsfestes mit dem Festhochamt in der Kirche St. Josef in Hetzenholz. Danach ziehen die Sänger auf den Friedhof, um der Toten des Chores zu gedenken. Stammsitz des Kirchenchores ist die Dorfschänke Hetzenholz. Dort wird auch wöchentlich geprobt. Interessenten erhalten dort weitere Informationen. (ins)

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40 Strategien für die bessere Kommunikation zwischen Mann und Frau – Frauen-Coach Sigrid Meuselbach las aus ihrem ersten Buch

Meuselbach

Foto ©Inga Sprünken / inga-spruenken.de

„Weck die Chefin in dir“, lautet der Titel des Buches von Sigrid Meuselbach. Erst Ende April erschienen, gibt die als Frauen-Coach arbeitende Autorin darin das Wissen preis, das sie in den knapp 30 Jahren ihrer Tätigkeit gesammelt hat. Weil es darin um die Erfolgsfaktoren und Stolpersteine auf dem Karriereweg von Frauen geht, habe der Titel eigentlich „Die Dornröschenfalle“ heißen sollen, wofür sich aber kein Verlag gefunden hätte, verrät die Autorin bei ihrer ersten Lesung vor wenigen Tagen in Köln-Dellbrück.

Rund 50 Zuhörer, darunter sechs Männer, hatten sich dazu im Café Parlor eingefunden, um ihren Thesen zu lauschen und in den Dialog mit der Autorin zu treten. „Ich bringe Frauen in Führung und helfe Männern damit zu leben“ ist das Credo ihrer Seminare und Trainings für Männer und Frauen in Führungspositionen und dabei ist ihr Erfolgsgeheimnis jeweils ein männlicher Sparringspartner. Und ein solcher durfte daher auch bei der Lesung nicht fehlen. Thomas Spiekermann von der Agentur PSPR, die die Trainerin betreut, übernahm diesen Part. Er vermittelte anschaulich, wie das, was Frauen sagen, beim Mann ankommt. Dass er dafür genau der Richtige sei, belegte er damit, dass er in der Agentur als einziger Mann unter sechs Frauen, darunter eine Führungskraft, arbeite. Weiterlesen

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