Mord mit Aussicht

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Foto © Inga Sprünken / inga-spruenken.de

 

Das Morden geht weiter

„Gasthof Aubach“ steht in großen Lettern über dem Eingang. Da muss man schon zweimal hinschauen, denn eigentlich kennt man ihn ja als Gasthof Röttgen. Aber der fungierte verschiedentlicht als Drehort für die ARD-Krimiserie „Mord mit Aussicht“. Ein Locationscout hat das schöne Fachwerkensemble im Herzen von Berg Seelscheid unterhalb der evangelischen Kirche entdeckt, wie Inhaber Klaus Haas verrät. So geht es derzeit turbulent zu rund um den Gasthof. „Wir haben ja Mittwochabend und Donnerstag geschlossen und die Termine werden im Vorfeld abgesprochen“, erzählt Haas von der Organisation seines Gastronomiebetriebes in Verbindung mit dem Drehterminen.

Und davon gibt es jede Menge. Wie seine Namensvetterin im Film, die Kommissarin Sophie Haas, am Drehort verrät, spielt immerhin ein Drittel der dritten Stafffel des Eifelkrimis in Seelscheid. Das liegt an der Entfernung, denn in die Eifel ist es viel weiter und damit der Kostenaufwand für das Drehteam höher. Eigentlich ist Sophie Haas alias Caroline Peters aber ein richtiges Kölner Stadtkind – im Film wie im richtigen Leben. In Mainz geboren, wuchs sie in Köln auf und lebt heute in Berlin und in Wien. „Das Landleben finde ich schön, aber es ist mir völlig fremd“, verrät sie vor dem Dreh und ist so in ihrer Rolle authentisch. Denn auch in den 13 Folgen der Serie, die am 16. September vergangenes Jahr startete, kann die von Köln nach Hengasch versetzte Kommissarin sich noch nicht richtig einfinden in das vermeintliche Eifeldorf. Das Haus in dem sie dort lebt steht übrigens in Federath. (ins)

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